„Subventionsmaschinerie statt Steuerharmonisierung“

22.04.2016 14:59

BVT kritisiert Art der Mautharmonisierung

Zweifel an der so genannten „Mautharmonisierung“ innerhalb der Europäischen Union hat der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) anlässlich der aktuellen Förderrichtlinie für Weiterbildung im Güterkraftverkehr geäußert. Nach Worten der Vorsitzenden des BVT, der Transportunternehmerin Dagmar Wäscher, zeigen die ständigen Richtlinienanpassung, dass Harmonisierungsversuche ein „bürokratisches Monstrum“ seien. Statt eine Steuerharmonisierung vorzunehmen, habe die Politik eine „Subventionsmaschinerie“ in Gang gesetzt.

Entstanden ist eine regelrechte „Beratungs- und Schulungsindustrie“, die sich durch die Förderprogramme finanziere. Offenkundig seien die Mautharmonisierungs-Programme im Interesse der Berater geschrieben worden, aber nicht im Interesse des Güterkraftverkehrsgewerbes. „Eine rechtliche, sozial- und steuerpolitische Harmonisierung in Europa ist weitgehend ausgefallen“, beklagt Wäscher.

 

Der BVT vertritt vor allem kleinere und mittlere Transportunternehmen und damit die Interessen des „letzten Gliedes“ der logistischen Kette – darunter auch viele kleine Kurier-, Express- und Paketdienste.

Kontakt: BVT, Dagmar Wäscher, Tel. 0231/236691, eMail: info@bvtev.de.

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